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<title>Ghostwriter</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Ghostwriter</span></h1>
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<p>Ein <b>Ghostwriter</b> (wörtlich: Geisterschreiber), auch Auftragsschreiber, ist ein <a href="Autor" title="Autor">Autor</a>, der im Namen und Auftrag einer anderen Person schreibt.
</p><p>Ghostwriter werden im Auftrag eines <a href="Verlag" title="Verlag">Verlages</a>, einer vermittelnden Agentur oder eines Autors tätig, insbesondere wenn der in der <a href="Titelei" title="Titelei">Titelei</a> ausgewiesene Autor nicht genügend Zeit oder keine ausreichenden Fähigkeiten besitzt, um ein Werk selbst zu verfassen. Die Bezeichnung <i>Ghostwriter</i> setzt keine fest definierten Fähigkeiten voraus.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff">Begriff</h2></div>
<p>Der Begriff „ghost-writing“ wurde 1921 vom amerikanischen Baseball-Agenten <a href="Christy_Walsh" title="Christy Walsh">Christy Walsh</a> geprägt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> des 19. Jahrhunderts wurden Ghostwriter als <i><span lang="fr">nègres litteraires</span></i> bezeichnet, wobei sich die Bezeichnung <i><span lang="fr">nègre</span></i> auf das sklavische Arbeitsverhältnis der Lohnschreiber bezog.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch im Deutschen wurde das Wort „<a href="Neger" title="Neger">Neger</a>“ als Jargon-Ausdruck für Ghostwriter gebraucht.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tätigkeiten"><span id="T.C3.A4tigkeiten"></span>Tätigkeiten</h2></div>
<p>Ghostwriting erfolgt zum Beispiel bei Werken von Prominenten, etwa bei Lebensgeschichten, <a href="Biografie" title="Biografie">Biografien</a> oder Romanserien, bei Büchern von Politikern und Unternehmensbüchern (<a href="Corporate_Book" class="mw-redirect" title="Corporate Book">Corporate Books</a>) sowie als <a href="Redenschreiber" title="Redenschreiber">Redenschreiber</a> für Reden von Politikern und anderen Personen des öffentlichen Lebens.
</p><p>Ghostwriting ist im akademischen und politischen Bereich schon in der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> üblich gewesen. Gelegentlich lassen sich auch heute noch Lehrstuhlinhaber Texte von Mitarbeitern erstellen. Dies gilt jedoch nicht als guter Stil, kann bei Bekanntwerden peinlich werden und rechtliche Folgen nach sich ziehen.
</p><p>Teilweise lassen sich auch Studenten durch von Ghostwriting-Agenturen vermittelte Autoren ihre Abschluss-, Diplom- oder <a href="Bachelor" title="Bachelor">Bachelor</a>-Arbeiten schreiben. Das ist nach den Prüfungsordnungen nicht zulässig.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ghostwriting-Agenturen agieren als Mittler zwischen den Kunden und Autoren. Dabei existieren verschiedene Arten und Arbeitsweisen, oft am Rande der <a href="Legalit%C3%A4t" title="Legalität">Legalität</a>, was aber durch die Anbieter oftmals verschleiert wird, etwa wenn Agenturen für akademisches Ghostwriting ihren Kunden lediglich „Beispiele“ für eine akademische Arbeit anbieten, die „selbstverständlich“ nicht eingereicht und als Leistung des Bestellers ausgegeben werden dürfen. Hiermit ist die Pflicht des Anbieters formal erfüllt und er kann beim Auffliegen einer Täuschung darauf verweisen, man habe den Kunden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nicht erlaubt sei, die Arbeit als eigenes Werk auszugeben (siehe unten).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgrenzung">Abgrenzung</h2></div>
<p>Vom Ghostwriting zu unterscheiden ist das <a href="Plagiat" title="Plagiat">Plagiat</a>, also das Abschreiben oder die unerlaubte Nutzung eines bereits anderswo verwendeten oder veröffentlichten Textes oder seiner Teile.
</p><p>Daneben gibt es ganz legale Auftragsarbeit wie zum Beispiel in der <a href="%C3%96ffentlichkeitsarbeit" title="Öffentlichkeitsarbeit">Öffentlichkeitsarbeit</a> oder als Autoren für Liedtexte, Kompositionen etc. Dies wird nicht als Ghostwriting bezeichnet. Die Vermittlung erfolgt gelegentlich durch Textbroker oder andere spezialisierte Agenturen bzw. Plattformen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Namensnennung">Namensnennung</h2></div>
<p>Ghostwriter erscheinen weder auf dem Bucheinband noch in der Titelei. Der Ghostwriter verpflichtet sich, auf die eigene Urheberschaft des Textes zu verzichten und dem Auftraggeber die Veröffentlichung als sein Eigen zu gestatten. Nach einem Grundsatzurteil des <a href="Oberlandesgericht_Frankfurt_am_Main" title="Oberlandesgericht Frankfurt am Main">Oberlandesgerichts Frankfurt am Main</a> vom 1. September 2009 sei eine solche Vereinbarung nicht zu beanstanden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In anderen Fällen wird nicht von Ghostwriting gesprochen, sondern von <a href="Mehrautorenschaft" title="Mehrautorenschaft">Co-Autorenschaft</a>, etwa, wenn ein bekannter Journalist für die Biografie eines Prominenten als Co-Autor gewonnen wurde. In diesem Fall werden beide Namen angeführt. Gelegentlich werden die Co-Autoren zumindest in einer Danksagung, gelegentlich auch im <a href="Impressum" title="Impressum">Impressum</a> des Buches, namentlich erwähnt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtsfolgen_wissenschaftlichen_Ghostwritings">Rechtsfolgen wissenschaftlichen Ghostwritings</h2></div>
<p>Wer einen wissenschaftlichen Ghostwriter für Hochschularbeiten beschäftigt, macht sich <a href="Strafbarkeit" class="mw-redirect" title="Strafbarkeit">strafbar</a>, wenn er eine <a href="Versicherung_an_Eides_statt" title="Versicherung an Eides statt">eidesstattliche Erklärung</a> abgibt, dass eine tatsächlich vom Ghostwriter verfasste Hochschularbeit von ihm selbst eigenständig und ohne fremde Hilfe verfasst worden sei. Auch der Ghostwriter macht sich der Beihilfe strafbar, falls ihm dieser Umstand bekannt wird. In der Realität ließe sich eine strafrechtliche Verfolgung dieser Beihilfe jedoch nur sehr schwierig durchsetzen, da sich Ghostwriter und Ghostwriter-Agenturen generell durch vertragliche Bestimmungen und <a href="Allgemeine_Gesch%C3%A4ftsbedingungen" title="Allgemeine Geschäftsbedingungen">allgemeine Geschäftsbedingungen</a> absichern, indem dort festgehalten wird, dass die erstellten Arbeiten lediglich als Vorlage genutzt werden dürfen. Ein strafrechtliches Belangen des Ghostwriters würde voraussetzen, dass dieser nachweislich Kenntnis davon gehabt habe, dass die Arbeit ohne Änderungen als eigene Prüfungsleistung eingereicht werden sollte. Durch die zuvor genannten vertraglichen Bestimmungen ist eine solche Kenntnis und damit der <a href="Vorsatz_(Recht)" title="Vorsatz (Recht)">Vorsatz</a> sehr selten nachweisbar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>Das <a href="Oberlandesgericht_D%C3%BCsseldorf" title="Oberlandesgericht Düsseldorf">Oberlandesgericht Düsseldorf</a> urteilte im Februar 2011, der Begriff „akademischer Ghostwriter“ sei irreführend, weil es diesen Begriff hier an sich nicht geben könne. Der zweite Teil einer Ghostwriter-Vereinbarung könne nicht realisiert werden: Der Namensgeber dürfe das Werk des Ghostwriters nicht als eigenes der (Hochschul-Fach)Öffentlichkeit präsentieren. Jede Ghostwriter-Vereinbarung in diesem Bereich sei damit sittenwidrig und nichtig (und damit illegal).<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ebenfalls im Februar 2011 urteilte das <a href="Oberlandesgericht_K%C3%B6ln" title="Oberlandesgericht Köln">Oberlandesgericht Köln</a>, solange akademische Ghostwriter wissenschaftliche Hochschularbeiten als „Entwürfe und Beispiele&nbsp;(…) an[bieten], die ihre Kunden nicht als eigene Arbeit ausgeben dürfen“, könne sogar die Wortkombination „Diplomarbeit kaufen“ im <a href="Hypertext_Markup_Language" title="Hypertext Markup Language">HTML</a>-Text einer Ghostwriter-Webseite stehen. Ein solcher Anbieter habe „ein berechtigtes Interesse daran, Interessenten illegaler Ghostwriter-Dienstleistungen auf sein legales Angebot an Unterstützung bei der Abfassung wissenschaftlicher Arbeiten hinzuweisen“.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der <a href="Deutscher_Hochschulverband" title="Deutscher Hochschulverband">Deutsche Hochschulverband</a> hat den <a href="Legislative" title="Legislative">Gesetzgeber</a> im Sommer 2012 aufgefordert, hinsichtlich Qualifikationsarbeiten zur Erlangung eines akademischen Grades oder akademischen Titels einen neuen <a href="Straftatbestand" class="mw-redirect" title="Straftatbestand">Straftatbestand</a> „Wissenschaftsbetrug“ zu schaffen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Forderung hat der Geschäftsführer des Hochschulverbandes, Michael Hartmer, am 8.&nbsp;April 2015 öffentlich wiederholt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>Der <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">österreichische</a> Wissenschaftsminister <a href="Reinhold_Mitterlehner" title="Reinhold Mitterlehner">Reinhold Mitterlehner</a> (<a href="%C3%96sterreichische_Volkspartei" title="Österreichische Volkspartei">ÖVP</a>) forderte 2015, dass gegen akademische Ghostwriteragenturen „eine Aufnahme in die Strafbestimmungen des Universitätsgesetzes 2002 (UG) (…) im Zuge einer Novellierung des UG zur Diskussion gestellt werden [wird]“.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Novelle des Universitätsgesetzes (UG) wird zukünftig nicht nur den Studenten bestrafen, sondern auch den Ghostwriter oder die Agentur mit einer Geldstrafe von bis zu 60.000 Euro. Allein das gewerbsmäßige Angebot von akademischem Ghostwriting soll bereits sanktioniert werden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Oktober 2021 wurde dementsprechende Regelungen in den § 116a des Universitätsgesetzes aufgenommen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>Die Schweizer Universitäten <a href="Universit%C3%A4t_Bern" title="Universität Bern">Bern</a> und <a href="Universit%C3%A4t_St._Gallen" title="Universität St. Gallen">St. Gallen</a> haben im Mai 2015 gegen einen Anbieter akademischer Ghostwriterdienstleistungen Strafanzeige wegen „Mittäterschaft und Gehilfenschaft zur Urkundenfälschung und Betrug“ bei den jeweiligen <a href="Kanton_(Schweiz)" title="Kanton (Schweiz)">kantonalen</a> Staatsanwaltschaften gestellt. Die betreffende Ghostwriteragentur bezeichnet sich selbst als international und als eine der größten Ghostwriteragenturen im deutschsprachigen Raum bzw. gar als die größte. Während die <a href="Kanton_Z%C3%BCrich" title="Kanton Zürich">Zürcher</a> Staatsanwaltschaft wegen fehlender „Hinweise auf einen konkreten Fall von Ghostwriting“ ihre Ermittlungen Mitte Januar 2016 einstellte, hat die Staatsanwaltschaft St. Gallen „erste Ermittlungen eingeleitet&nbsp;(…) und [nehme] die Sache sehr ernst&nbsp;(…). Man recherchiere zusammen mit der Universität St. Gallen nach Studenten, die gekaufte Arbeiten eingereicht haben.“<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenige Tage nach Bekanntwerden dieser <a href="Strafanzeige" title="Strafanzeige">Verzeigung</a> leitete das beklagte Unternehmen handelsregisterlich seine <a href="Liquidation" title="Liquidation">Liquidation</a> ein.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ghostdating">Ghostdating</h2></div>
<p>Eine spezielle Form des Ghostwritings ist das <b>Ghostdating</b>. Dabei wird eine Person oder Agentur dafür bezahlt, in <a href="Singleb%C3%B6rse" title="Singlebörse">Singlebörsen</a>, <a href="Soziale_Medien" title="Soziale Medien">sozialen Medien</a>, <a href="Chat" title="Chat">Chats</a> etc. für eine andere Person schriftlich Kontakte anzubahnen und zu <a href="Flirt" title="Flirt">flirten</a>. Gründe für einen solchen Auftrag können die fehlenden Kompetenzen, geringe Erfolgsaussichten beim Flirten und Zeitmangel sein. Probleme können dadurch entstehen, dass der Ghostdater falsche Erwartungen weckt oder die Sache aus anderen Gründen auffliegt. Der <a href="Philosophie" title="Philosophie">Philosophieprofessor</a> <a href="Philipp_H%C3%BCbl" title="Philipp Hübl">Philipp Hübl</a> schreibt, dass man sich nicht in den Schreiber, sondern in eine Phantasiegestalt, die man zu den Worten erfindet, verliebe. Ein Ghostdater könne auch als Berater und Unterstützer fungieren. Die Kosten seien allerdings meist übertrieben hoch.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="In_der_Literatur">In der Literatur</h2></div>
<p>Der <a href="Protagonist" title="Protagonist">Protagonist</a> in <a href="Javier_Mar%C3%ADas" title="Javier Marías">Javier Marías</a>’ Roman <i><a href="Mein_Herz_so_wei%C3%9F" title="Mein Herz so weiß">Mein Herz so weiß</a></i> arbeitet u.&nbsp;a. als Ghostwriter für spanische Politiker und beschreibt in seinem Roman ironisch diese Tätigkeit.
</p><p>Jennie Erdal beschreibt in ihrem Roman <i>Ghosting</i> ihr Leben als Ghostwriterin für einen Londoner Verleger. Sie verfasst für ihn <a href="Liebesbrief" title="Liebesbrief">Liebesbriefe</a>, Zeitungsartikel und Romane. Der Roman beruht auf wahren Begebenheiten. 2004 ist er auf Deutsch als <i>Die Ghostwriterin: Ich war sein Verstand und seine Stimme</i> erschienen.
</p><p>In dem Roman <i><a href="Ghost_(Roman)" title="Ghost (Roman)">Ghost</a></i> von <a href="Robert_Harris" title="Robert Harris">Robert Harris</a> wird der Ghostwriter für einen ehemaligen britischen Premierminister, der im Lauf seiner Recherchen brisanten politischen Geheimnissen zu nahe kommt, ebenso wie sein Vorgänger vom <a href="Central_Intelligence_Agency" title="Central Intelligence Agency">CIA</a> umgebracht. Das Buch wurde als <i><a href="Der_Ghostwriter" title="Der Ghostwriter">Der Ghostwriter</a></i> von <a href="Roman_Pola%C5%84ski" title="Roman Polański">Roman Polański</a> verfilmt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Redenschreiber" title="Redenschreiber">Redenschreiber</a></li>
<li><a href="Anerkennung_der_Urheberschaft#Einzelfälle" title="Anerkennung der Urheberschaft">Anerkennung der Urheberschaft</a> bei Ghostwritern</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Hansjörg Stolz: <i>Der Ghostwriter im deutschen Recht</i>. Beck, München 1971, ISBN 3-406-00321-4 (Zugleich Dissertation an der Universität Tübingen 1970).</li>
<li>Ulrike Mielke: <i>Der Schatten und sein Autor: eine Untersuchung zur Bedeutung des Ghostwriters</i> (=&nbsp;Heidelberger Beiträge zur Romanistik, Bd. 30). Lang, Frankfurt am Main [u.&nbsp;a.] 1995, ISBN 3-631-48374-0 (Zugleich Dissertation an der Universität Heidelberg 1993).</li>
<li>Alessandra von Planta: <i>Ghostwriter</i>. Stämpfli, Bern 1998, ISBN 3-7272-0597-0 (Zugleich Dissertation an der Universität Zürich 1998).</li>
<li>Heide Volkening: <i>Am Rand der Autobiographie. Ghostwriting – Signatur – Geschlecht</i>. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-375-5 (Zugleich Dissertation an der Universität München 2003).</li>
<li>Andrew Crofts: <i>Ghostwriter: schreiben &amp; schreiben lassen</i>. Autorenhaus, Berlin 2005, ISBN 3-932909-36-4.</li>
<li><i>Ghostwriter</i>. In: Rainer Schmitz (Hrsg.): <i>Was geschah mit Schillers Schädel?</i>. Eichborn, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-8218-5775-7, S. 531–550.</li>
<li>Maria Ottermann: <i>Der Werkschöpfer im Arbeits- und Auftragsverhältnis: Die originäre Inhaberschaft des Urheberrechts unter Berücksichtigung des Urheberpersönlichkeitsrechts und des Urheberkollisionsrechts in Deutschland, England und den Niederlanden</i>. Nomos Verlag, 2019, ISBN 978-3-7489-0006-1.</li>
<li><a href="Cornelius_Pollmer" title="Cornelius Pollmer">Cornelius Pollmer</a>, Lena Reuters: <i>Rädchen für alles. Wie bitte arbeiten Ghostwriter? Eine Annäherung aus gegebenem Anlass</i>. SZ, 13. Juli 2021, S. 11.</li>
<li><a href="Astrid_Herbold" title="Astrid Herbold">Astrid Herbold</a>: <i>Zehntausend am Tag</i>, Beitrag aus eigener Erfahrung als Ghostwriter. In: <a href="Das_Magazin_(Deutschland)" title="Das Magazin (Deutschland)">Das Magazin</a>, März 2024, ab S. 12.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Ghostwriter" class="extiw external" title="wikt:Ghostwriter">Wiktionary: Ghostwriter</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4157321-3">Literatur von und über Ghostwriter</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a href="Die_Presse" title="Die Presse">Die Presse</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/751364/Die-guten-Geister-der-Literatur?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">„Die guten Geister der Literatur“</a> vom 21.&nbsp;April 2012.</li>
<li><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/ghostwriter-doktorarbeiten-fuer-intellektuelle-nieten-a-883008.html">„Geheimberuf Doktormacher. Ich verhelfe Nieten zum Karriereschub“</a> vom 13.&nbsp;Februar 2013.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Laura Marcus: <cite style="font-style:italic">Autobiography: A Very Short Introduction</cite>. Oxford University Press, 2018, ISBN 978-0-19-164704-8 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Y19gDwAAQBAJ&amp;pg=PA86&amp;dq=ghost+writer+%22christy+walsh%22&amp;hl=de&amp;newbks=1&amp;newbks_redir=0&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwisoKbE98PxAhUj2-AKHVQTBo8Q6AEwAHoECDwQAg#v=onepage&amp;q=ghost%20writer%20%22christy%20walsh%22&amp;f=false">google.de</a> [abgerufen am 2.&nbsp;Juli 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ghostwriter&amp;rft.au=Laura+Marcus&amp;rft.btitle=Autobiography%3A+A+Very+Short+Introduction&amp;rft.date=2018-05-31&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9780191647048&amp;rft.pub=Oxford+University+Press" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlef Jürgen Brauner, Jörg Leitolf, Robert Raible-Besten, Martin Weigert: <cite style="font-style:italic">Lexikon der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit</cite>. Walter de Gruyter GmbH &amp; Co KG, 2015, ISBN 978-3-486-79976-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>122</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=OtedCgAAQBAJ&amp;pg=PA122&amp;dq=ghostwriter+negre&amp;hl=de&amp;newbks=1&amp;newbks_redir=0&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwiB7rSJ-MPxAhU5BGMBHfHiAHQQ6AEwAHoECCQQAg#v=onepage&amp;q=ghostwriter%20negre&amp;f=false">google.de</a> [abgerufen am 2.&nbsp;Juli 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ghostwriter&amp;rft.au=Detlef+J%C3%BCrgen+Brauner%2C+J%C3%B6rg+Leitolf%2C+Robert+Raible-Besten%2C+...&amp;rft.btitle=Lexikon+der+Presse-+und+%C3%96ffentlichkeitsarbeit&amp;rft.date=2015-02-06&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783486799767&amp;rft.pages=122&amp;rft.pub=Walter+de+Gruyter+GmbH+%26+Co+KG" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Isabella_Ackerl" title="Isabella Ackerl">Isabella Ackerl</a>: <cite style="font-style:italic">Die bedeutendsten Österreicher: des 19. und 20. Jahrhunderts</cite>. marixverlag, 2011, ISBN 978-3-8438-0251-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ghostwriter&amp;rft.au=Isabella+Ackerl&amp;rft.btitle=Die+bedeutendsten+%C3%96sterreicher%3A+des+19.+und+20.+Jahrhunderts&amp;rft.date=2011-09-22&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783843802512&amp;rft.pub=marixverlag" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/betrug-im-studium-von-geisterhand/2469410.html">„Betrug im Studium. Von Geisterhand“</a>, <a href="Der_Tagesspiegel" class="mw-redirect" title="Der Tagesspiegel">Der Tagesspiegel</a> vom 15.&nbsp;November 2010, zuletzt abgerufen am 15.&nbsp;August 2014</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Frankfurt&amp;Datum=01.09.2009&amp;Aktenzeichen=11%20U%2051/08"><i>Rechtsprechung des OLG Frankfurt, 01.09.2009 - 11 U 51/08.</i></a> In: <i>dejure.org.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15.&nbsp;Juni 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGhostwriter&amp;rft.title=Rechtsprechung+des+OLG+Frankfurt%2C+01.09.2009+-+11+U+51%2F08&amp;rft.description=Rechtsprechung+des+OLG+Frankfurt%2C+01.09.2009+-+11+U+51%2F08&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fdejure.org%2Fdienste%2Fvernetzung%2Frechtsprechung%3FGericht%3DOLG%2520Frankfurt%26Datum%3D01.09.2009%26Aktenzeichen%3D11%2520U%252051%2F08&amp;rft.date=&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-10-31" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Ghostwriter&amp;oldid=261100679">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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